Die Zukunft denken, JA!


Die Zukunft denken war die Überschrift eines Artikels über bedingungsloses Grundeinkommen  im Wort vom 9. März. Was es bringt  immer nur zu versuchen aus der Vergangenheit heraus  Symptome der Fehlentwicklungen zu kurieren, zeigen die fast alltäglichen Meldungen über massenhafte Entlassungen (TDK 344, Villeroy & Boch 162, WSA 200, und zwar nicht einfach Stellenabbau, sondern Menschenschicksale). Die jüngste Vergangenheit zeigte und die Gegenwart  zeigt weiter zur Genüge, dass weder Politik noch Wirtschaft auch nur ansatzweise eine Lösung aufzuzeigen haben, wie sie mit dem Sozialabbau und der Arbeitslosigkeit fertig werden könnten. Wieso sich dann also nicht so langsam mit dem Gedanken befassen scheiternde Modelle zu verabschieden und neue zu denken. Es wäre nicht das erstemal in der Weltgeschichte, dass dies nötig wäre. Aber lieber früh genug als nach der Katastrophe.  Wir sollten jetzt die Zukunft antizipieren, statt nur die Vergangenheit zu betrauern. Das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens kommt für einmal weder aus der Politik noch aus der Wirtschaft und bietet eben dadurch die Chance einen neuen Weg aufzuzeigen. Ich würde mir wünschen, dass fortschrittliche führende Köpfe aus Politik und Wirtschaft diesen neuen Gedanken schleunigst aufgreifen.

                                                                                                                                                             J.L.